Hoher Besuch am Standort Unna von VDM Metals: Die Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, hat sich am Donnerstag, 10. September, vor Ort über die zukunftsweisenden Investitionsprojekte des Weltmarktführers für Nickellegierungen und Sonderedelstähle informiert. Empfangen wurde die Ministerin von den VDM-Geschäftsführern Holger Arnold und Tobias Coerschulte.
Im Mittelpunkt des Treffens standen zwei zentrale Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 50 Millionen Euro: der Ausbau der Umschmelzkapazitäten sowie die Erweiterung der Pulverfertigung. Beide Maßnahmen sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Unna nachhaltig und schaffen die Basis für weiteres Wachstum. Ein klares Signal für den Industriestandort NRW: Weitere Ausbaustufen am Standort sind bereits in Planung.
Durch den Ausbau der Umschmelzkapazitäten und der Fertigung von Metallpulvern für additive Fertigungsverfahren stärkt VDM Metals seine führende Position bei Werkstoffen, die sich durch extrem hohe Korrosions- und Hitzebeständigkeit auszeichnen. Die laufenden und geplanten Investitionen steigern jedoch nicht nur die Produktionskapazitäten und die Wirtschaftlichkeit der Prozesse, sondern leisten auch einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. VDM Metals hat sich ehrgeizige Klimaziele gesteckt: Bis zum Jahr 2030 sollen die CO₂-Emissionen (Scope 1 und Scope 2) im Vergleich zum Basisjahr 2021 um 45 Prozent gesenkt werden.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Investitionen in den Standort sind Investitionen in die Zukunft. Mit der Erweiterung der Metallpulverfertigung und dem Ausbau der Umschmelzkapazitäten gibt VDM Metals hier in Unna ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort NRW, setzt seinen Weg zur Transformation und Dekarbonisierung fort, sichert seine Wettbewerbsfähigkeit und gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine echte Zukunftsperspektive.“
Holger Arnold, Geschäftsführer von VDM Metals, betont: „Wir verbinden mit den laufenden und geplanten Maßnahmen technologische Spitzenleistung und wirtschaftliche Effizienz mit konsequentem Klimaschutz. Moderne Werkstoffe aus NRW bleiben damit ein zentraler Baustein für die globale Energiewende und nachhaltige Industrieprozesse.“