Neue Kooperation zwischen Diehl Metall und VDM Metals

VDM Metals hat mit Diehl Metall eine Kooperation zur Fertigung von Stangen und Rohren aus Messinglegierungen vereinbart. Darüber hinaus planen die beiden Unternehmen in den kommenden Jahren gemeinsam neue bleifreie Legierungsvarianten zu entwickeln.

11.  November  2020

„Wir werden zukünftig die bekannten Aeterna-Legierungen von VDM Metals erschmelzen und zu Stangen und Hohlstangen weiterverarbeiten“, erklärt Alexander Dehnelt, Chief Sales Officer bei Diehl Metall. Die Marke Aeterna steht im Markt für hydraulische Anwendungen seit Jahrzehnten für ausgezeichnete Qualität und herausragende Eigenschaften. „Mit VDM Metals haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der den Markt hervorragend kennt und durch sein flexibles Geschäftsmodell die Anforderungen der Kunden bestens erfüllen kann“, so Dehnelt. 

Stangen und Rohre aus Aeterna-Legierungen werden zum Beispiel zur Herstellung von Verteilerplatten, Buchsen oder Gleitschuhen in hydraulischen Pumpen verwendet. Die VDM Metals Gruppe unterstützt ihre Kunden von der Beratung bei der Werkstoffauswahl über die Auslegung von Bauteilen und Komponenten bis zur Fertigung und Lieferung in den gewünschten Losgrößen. „Wir werden uns weiterhin auf Hydraulikanwendungen fokussieren und sind überzeugt mit unserem neuen Partner den Bedürfnissen unserer Kunden noch besser begegnen zu können“, erläutert Stefan Claus, Senior Vice President Sales bei VDM Metals. „Für Diehl Metall birgt die neue Kooperation somit die Chance, neue Geschäftsfelder und Absatzmärkte zu entwickeln und sich noch weiter zu diversifizieren“, so Dr. Volker Bräutigam, Vice President Business Development bei Diehl Metall.

„Für unsere Kunden bringt die neue Kooperation zwei große Vorteile. Zum einen können wir auf die Erfahrung und Expertise von Diehl Metall in der Erschmelzung und Produktion von Kupferlegierungen zurückgreifen. Dazu zählt neben der Produktion von Rohren und Stangen auch der Bereich Schmiedeteile. Zum anderen werden wir gemeinsam bleifreie Legierungsvarianten auf Basis der bestehenden Aeterna-Legierungen entwickeln, die den heutigen Ansprüchen an Nachhaltigkeit noch besser Rechnung tragen“, so Claus.

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