VDM Metals einigt sich mit Gesamtbetriebsrat auf Sozialplan

Bei VDM Metals sollen in den kommenden drei Jahren 135 der aktuell über 2.000 Stellen abgebaut werden. Betroffen sind alle deutschen Produktionsstandorte – neben dem Unternehmenssitz Werdohl sind dies die Standorte Altena, Unna, Essen und Siegen. Nach intensiven Verhandlungen haben sich Unternehmensführung und Gesamtbetriebsrat von VDM Metals auf einen Sozialplan geeinigt.

22.  December  2014

„Für uns stand von Anfang an fest, dass unser Standort- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag, der betriebsbedingte Kündigungen an allen deutschen Standorten bis Ende 2015 ausschließt, nicht zur Diskussion steht. Die nun getroffene Vereinbarung sieht vor, dass der Stellenabbau insgesamt sozialverträglich unter Berücksichtigung des Sozialplanes erfolgt“, erklärt Dr. Jürgen Olbrich, Vorsitzender der Geschäftsführung von VDM Metals.

„Jeder Verlust eines Arbeitsplatzes ist ein harter Schlag - insbesondere für die Menschen, die hiervon betroffen sind. Wenn wir uns allerdings daran erinnern, wo wir gestartet sind und wo wir heute stehen, so können wir zu Recht sagen, dass deutlich weniger Arbeitsplätze verloren gehen als anfangs befürchtet. Bei den schwierigen Verhandlungen, die schließlich zum Abschluss des jetzigen Sozialplanes geführt haben, standen für uns die Interessen aller Mitarbeiter der VDM im Mittelpunkt. So bitter der Weg auch ist, wir denken aber, dass wir einen fairen Kompromiss gefunden haben“, sagt Gerd Bendiks, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der VDM.

Hintergrund des Stellenabbaus ist ein Effizienzsteigerungsprogramm, das VDM Metals aktuell umsetzt. Ziel ist es, betriebsinterne Prozesse zu optimieren sowie die Fixkosten und die variablen Kosten in den kommenden drei Jahren um einen jeweils zweistelligen Millionenbetrag zu senken.

„Unsere Wettbewerber produzieren in den Vereinigten Staaten, in Asien oder Russland unter gänzlich anderen Rahmenbedingungen und mit weitaus besseren Kostenstrukturen. Uns ist dieser Schritt nicht leicht gefallen, aber als Unternehmen, das weltweit agiert, ist es zwingend notwendig, ein besonderes Augenmerk auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu legen“, betont Olbrich.

Weitere Informationen:
Philipp Verbnik
Marketing & Regional Management, VDM Metals GmbH
Telefon: +49 2392 55 2274
E-Mail: Philipp.Verbnik@vdm-metals.com

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