Feuerwehrübung auf dem Werksgelände von ThyssenKrupp VDM

Werdohl. Rund 100 Feuerwehrleute waren am Samstag, 6. Oktober 2012, auf dem Werksgelände der ThyssenKrupp VDM an der Plettenberger Straße im Einsatz – sie probten während einer mehrstündigen Feuerwehrübung den Ernstfall.

6.  October  2012

Neben der VDM-Werkfeuerwehr hatten sich die Freiwillige Feuerwehr LZ3 Eveking, die Freiwillige Feuerwehr LZ2 Kleinhammer sowie ein Zug der Freiwilligen Feuerwehr Lüdenscheid Brüninghausen an der Übung beteiligt.
Die Mitglieder der VDM-Werkfeuerwehr nehmen über das gesamte Jahr hinweg an verschiedenen theoretischen und praktischen Schulungen teil. Die in der Regel einmal im Jahr stattfindenden Großübungen bieten die Gelegenheit, das Erlernte unter realitätsnahen Bedingungen in die Praxis zu übertragen und das gesamte Spektrum der umfangreichen Ausstattung der Werkfeuerwehr zum Einsatz zu bringen. Gerd Lüttringhaus, Leiter der Werkfeuerwehr des ThyssenKrupp VDM-Werks in Werdohl, und Stellvertreter Guido Heil hatten deshalb im Vorhinein der samstäglichen Übung ein komplexes Szenario entworfen. „Bei Bauarbeiten ist es zu einem zunächst unentdeckten Leck an einer Erdgasleitung gekommen. Das ausströmende Gas gelangte sodann in einen Kellerbereich. Dort ereignete sich gegen 14.00 Uhr eine Explosion, infolge derer die Säurebehälter für die Beize beschädigt wurden. Fünf Personen hielten sich in dem Szenario in unmittelbarer Nähe der Explosionsstelle auf und wurden schwer verletzt“, erläutert Lüttringhaus.
Während der Übung wurde eine absolute Ausnahmesituation nachgestellt. Die verschiedenen Gefahrenquellen, kombiniert mit den vorgefundenen Personen- und Sachschäden, stellten die anwesenden Einsatzkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Angerückt waren aus diesem Grund auch zwei ABC-Züge, die für den speziellen Umgang mit chemischen Gefahren ausgerüstet sind.
Brandschutzübungen sind ein wichtiger Baustein im Brandschutzkonzept von ThyssenKrupp VDM. „Die heute durchgeführte, gemeinsame Übung hat uns einmal mehr verdeutlicht, worauf wir im Ernstfall achten müssen. Die Kommunikation der Kameradinnen und Kameraden untereinander, die Abstimmung zwischen den Wehren und die schiere Menge an Personen und Fahrzeugen vor Ort bringen ganz spezielle Fragestellungen mit sich. Unser Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr LZ3 Eveking, der Freiwilligen Feuerwehr LZ2 Kleinhammer sowie der Freiwilligen Feuerwehr Lüdenscheid Brüninghausen. Alle Beteiligten haben Hand in Hand gearbeitet, so dass wir mit dem Ablauf mehr als zufrieden sein können“, bilanzierte Lüttringhaus nach Abschluss der Übung.
ThyssenKrupp VDM mit Sitz in Werdohl ist ein Unternehmen der Inoxum-Gruppe und fertigt Hochleistungswerkstoffe, darunter Nickellegierungen, Sonderedelstähle sowie Halbzeuge aus Zirkonium und Titan. Seit über 80 Jahren liefert ThyssenKrupp VDM Bleche, Stangen, Blöcke, Bänder und Drähte. Die Hauptkunden kommen aus den Branchen Anlagenbau, Energiegewinnung, Öl und Gas, Elektro-, Elektronik-, Automobil- und Luftfahrtindustrie. ThyssenKrupp VDM (ca. 1.850 Mitarbeiter) ist in Deutschland mit Werken in Werdohl, Altena, Unna, Siegen und Essen sowie zwei Produktionsstätten in den USA vertreten und verfügt über ein weltweites Vertriebs- und Distributionsnetz. In der Inoxum-Gruppe der ThyssenKrupp AG sind Gesellschaften mit Werken in Deutschland, Italien, Mexiko, China und den USA mit rund 11.500 Mitarbeitern organisiert. Am 31. Januar 2012 hat die ThyssenKrupp AG den Zusammenschluss von Inoxum und Outokumpu, einem internationalen Edelstahlkonzern mit Hauptsitz in Finnland, angekündigt. Der Zusammenschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Regulierungsbehörden. Die Transaktion soll bis zum Jahresende 2012 abgeschlossen werden.

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